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Definition

Kammerregelung

Von einer einzelnen Industrie- und Handelskammer erlassene Prüfungsvorschrift, im Unterschied zu einer bundesweit geltenden Verordnung.

Eine Kammerregelung ist eine Prüfungsvorschrift, die eine einzelne Industrie- und Handelskammer erlässt. Sie gilt nur für deren Prüfungen, nicht bundesweit. Der IT-Fachwirt (IHK) ist ein Beispiel dafür, weil er auf besonderen Rechtsvorschriften der IHK Hannover beruht.

Das ist im Alltag wichtig, weil ein Abschluss mit einer Kammerregelung nicht ohne Weiteres mit einer bundeseinheitlichen Fortbildung gleichgestellt ist. Wer Arbeitgeber oder Bildungsträger fragt, sollte deshalb genau nach dem Status fragen.

Kammerregelungen können geändert oder ausgelaufen sein, deshalb lohnt der Blick auf den aktuellen Stand. Für Teilnehmende ist deshalb wichtig, die Regelung der eigenen Kammer zu kennen, bevor sie Lehrgang oder Prüfung buchen.

Siehe auch

  • IT-Fachwirt (IHK)Kammerregelung der IHK Hannover, deren Zulassung zum 31. Dezember 2025 beendet wurde; bereits Zugelassene können den Abschluss noch ablegen.
  • IHK HannoverIndustrie- und Handelskammer, die den IT-Fachwirt (IHK) nach eigenen Rechtsvorschriften geregelt hat und ihre Zulassung beendet hat.
  • IHKIndustrie- und Handelskammer, die in Deutschland berufliche Fortbildungsprüfungen durchführt, auch bei den bundeseinheitlichen IT-Abschlüssen.